Tradition verpflichtet
Das Traditionshaus seit 1574
Das Hotel-Restaurant Adler mit 27 Hotelzimmern ist ein Traditionshaus und liegt im Herzen Oberstaufens. Der Adler ist das Geburtshaus des bekannten Allgäuer Malers Otto Keck (1873-1948). Kecks Bilder sind gefragt, vor allen Dingen seine wunderbaren Porträts. Er ist der Schöpfer vieler Bilder Allgäuer Jäger, Holzer, Bergler und typischer Allgäuer Charakterköpfe. |
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Ferner war hier auch die Königlich Bayerische Posthalterei untergebracht ( 1852-1856). Die Adlerwirtswitwe Agathe Keck war Postexpeditorin und Poststallhalterin. Eine ruhige, zentrale Lage am Kirchplatz mit großer bewirtschafteter Sonnenterasse bietet Abwechslung und Erholung. |
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Kreativität und die Liebe zum Detail begleiten Sie auf Schritt und Tritt. Der persönliche Kontakt zu unseren Gästen, Herzlichkeit und Freundlichkeit sowie die Liebe zum Beruf als Gastgeber sind die Grundsätze unseres Hauses. |
![]() Unser Haus besitzt schon ein besonderes Flair. Im „Adlerwirtshaus" dokumentieren sich neben Leineweberfleiß und Ökonomenschweiß auch Frömmig&eit und Fortschritt, Garnison und Revolution, Kriegsgeschehen und moderne Aufbauarbeit unserer Zeit. |
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| 1574 | Erste urkundliche Erwährung des Hauses als Haus- und Hofstatt zu Stauffen im Markt**** Zinsbriefe (Wertpapiere) wurden verkauft. Das zinsbelastete Haus stieß an die Gemain. Die „gemaine Gasse“ war der zum Schloßberg führende Weg, die heutige Schloßstraße. Auf dieser Gasse war schon anno 1508 Kaiser 9vfaximilian I. als Jagdgast des Reichsgrafen von Montfort mit seinem Troß zum Schloß geritten. Später tummelten sich hier plündernde Schweden. Der Bischof von Konstanz ritt zur Rekonzilation des von Schweden verwüsteten Altars zur Schloßkapelle der Burg Staufen. |
| 1590 - ca. 1700 |
Im Adlerhaus wird das Leinenweberhandwer& ausgeübt. Über 100 Jahre das Besitzergeschlecht Henne. |
| 1680 | Auch das Adlerhaus fällt der großen Feuersbrunst zum Opfer. |
| 1705 |
Mathis Aichele ist unzweifelhaft als erster der Adlerwirte nachgewiesen. In einer Auflistung der 36 Zehntpflichtigsten im Marktflecken Staufen rangiert Aichele an der Spitze. Er war als Adlerwirt zugleich der größte Ackergrundbesitzer in der Flur Staufen. 1711 versteuerte Mathis Aichele einen Felderbesitz von 10 3/4 Winterfuhren, ferner 25 Alpweiden, 14 Kühe, 18 Rinder und 2 Rösser. |
| 1755 | Erstmals ist im königseggischen Landsteuerbuch Johann Keck als „Adlerwirt" registriert. Es beginnt die gut 100-jährige Besitzerfolge der Kecks, die neben der Gästebewirtung auch eine Ökonomie führten. |
| 1785 | Das Adlerwirtshaus wird diesmal keine Beute der Feuerbrunst, die 6 Holzhäuser in unmittelbarer Nähe einäscherte. |
| 1793 | Der Adlerwirt Johann Keck ließ sich in die St. Nikolai-Bruderschaft in Grünenbach als Mitbruder einschreiben und wird zum weltlichen Prokurator gewählt. |
| 1802 | Ein Sohn (Staufner Chorherr) des ehemaligen Adlerwirtes Aichele wird wegen seines unverbesserlichen Hanges zur Völlerei lebenslang in das Priesterseminar Meersburg verbannt. |
| 1808 | Das Adlerwirtshaus des Johannes Keck wird als hölzernes Wohnhaus mit Stall und Stadel beschrieben mit realer Tafern-, Bäcker- und Metzgerkonzession. |
| 1852 | Der Adlerwirt Joseph Anton Keck wird zum königlichen Postexpetitor und Poststallhalter zu Oberstaufen bestellt. Am 1. Mai 1852 rollt erstmals die Postkutsche aus dem Staufner Poststall im Adlerwirtshaus. Die Post&utschenaera war nur vermeintlich romantisch. Die Wirklichkeit ist ernüchternd: 1853 fordert Frau Keck, die Witwe des verstorbenen Anton Keck, einen Schadensersatz von 500-600 Gulden für zugrundgerichtete Pferde. Der hohe Pferdeverlust ist auch nicht zu verwundern, da die Strecke Oberstaufen nach Immenstadt und zurück in 3 Stunden zurückgelegt und anschließend sofort mit ungefütterten Pferden nach Weiler weiter gefahren werden mußte. Es wird geschildert: „Von den 21 Pferden im Poststall waren 6 zum 'Teil an Mauke erkrankt. Es waren an diesem Tage 35 Reisende auf 8 Eilwagen zu befördern". Ein Eigentümer erklärte, sein Pferd lieber augenblicklich zu erstechen, als nochmal am Postwagen quälen oder ruinieren zu lassen. |
| 1873 | Am 20. März wird Otto Keck im Adlerwirtshaus geboren,der sich zum weithin bekannten Westallgäuer Portraitmaler entwickelte. Seine Bilder: Allgäuer Charakterköpfe, Bergler, Holzer, Jäger sind hochgeschätzt. Auch sein Sohn Paul Keck tritt in seine Fußstapfen (einige Bilder befinden sich in den Gasträumen). |
| 1893 | Johann Georg Bechteler baut das altersgraue Adlerwirshaus um. Es wird nun ein Steinbau, den Anforderungen der Sommerfrische und des Gästeverkehrs angepaßt. |
| 1908 | Der Adler wird an die 3 Löwenwirtsgeschwister: Johann Georg Schädler, Helene Hertlein (Schloßbräumeistersgattin) und Blanka Hollweck, geb. Schädler verkauft. Georg Schädler war eingefleischter Jungeselle und genoß den Ruf eines Sonderlings, bekannt als der legendäre „Schloßgeorg ". Er war ein Vogelnarr, den oft seine Vögel flatternd begleiteten. |
| 1918 | Blanka Hollweck wird das Adlerwirtsanwesen zum Alleinbesitz überlassen. Im November 1918 wurde der Adlersaal im Zuge der Revolution von Soldaten der Bayer. Gebirgsmaschinen- und Gewehrabteilung geplündert, Inventar zerschlagen und sinnlos Schaden angerichtet. |
| 1933 | geht das Besitztum durch Einsteigerung von den Geschwistern Reich an den Distriktstierarzt Fritz Hollweck über. |
| 1940 | Der Adler beherbergte Umsiedler aus Rumänien, später obdachlos gewordene Familien aus zerbombten Städten. |
| 1968 | Das Adlerwirtshaus wird gründlich renoviert. Dabei wurde der Adlersaal zugunsten von Gästezimmern, auch die Außenwand des Hauses wurde mit einem von Kunstmaler Paul Keck geschaffenen Fresko „Staufner Viehscheid" geschmückt. Die Metzgerei aus Altstaufner Zeit verschwindet aus dem Ortsbild. |
| 1983 | Dem Hotel wird das Gästehaus „Zum Adler" angegliedert. |
| 1991 | Armin Hollweck, Sohn des Rektors u. Organisten Helmut Hollweck, übernimmt das modernisierte Kur- und Ferienhotel, das auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. |
| 2005 | Im Dezember erfolgte die Renovierung und Erweiterung der kompletten Wellnessbereiche. |

Das Hotel-Restaurant Adler mit 27 Hotelzimmern ist ein Traditionshaus und liegt im Herzen Oberstaufens. Der Adler ist das Geburtshaus des bekannten Allgäuer Malers Otto Keck (1873-1948). Kecks Bilder sind gefragt, vor allen Dingen seine wunderbaren Porträts. Er ist der Schöpfer vieler Bilder Allgäuer Jäger, Holzer, Bergler und typischer Allgäuer Charakterköpfe.
Ferner war hier auch die Königlich Bayerische Posthalterei untergebracht ( 1852-1856). Die Adlerwirtswitwe Agathe Keck war Postexpeditorin und Poststallhalterin.
Kreativität und die Liebe zum Detail begleiten Sie auf Schritt und Tritt. Der persönliche Kontakt zu unseren Gästen, Herzlichkeit und Freundlichkeit sowie die Liebe zum Beruf als Gastgeber sind die Grundsätze unseres Hauses.





